GIW für Patienten

Schmerzen an der Wirbelsäule werden in den allermeisten Fällen, ob akut oder chronisch, zunächst  konservativ behandelt. Neben medikamentösen , physio- und trainigstherapeutischen Maßnahmen, kommt bei chronischen Schmerzen auch die Verhaltenstherapie zum Tragen. Wenn diese verschiedenen Behandlungssäulen gezielt koordiniert werden spricht man von einer „Multimodalen Therapie“, der ein ganzheitliches, das „bio-psycho-soziale Schmerzmodell“, zu Grunde liegt.

Diese multimodale Behandlung führt jedoch nicht selten dazu, dass Schmerzumgang und - Akzeptanz verbessert werden, der Schmerz aber nicht in gleichem Maße gelindert werden kann. Hierin liegt der Ansatz zur interventionellen Schmerztherapie, wie sie von der GIW e.V. praktiziert, gelehrt und gefördert wird und die dann bei vielen dieser Patienten eine  Schmerzlinderung  bewirken kann.

Auf den folgenden Seiten werden zunächst die häufigsten Schmerzquellen an der Wirbelsäule benannt. Es folgt die Darstellung der daraus entstehenden Krankheitsbilder sowie deren Diagnostik und Therapie mit wissenschaftlich fundierten, interventionellen Techniken. Als optische Führungshilfe dient hierbei ausnahmslos die Fluoroskopie. Sie ist hinsichtlich Sicherheit, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit den anderen optischen Führungshilfen überlegen.