GIW über uns

Wirbelsäulenabhängige Schmerzen – akut oder chronisch- bedingen die numerisch größte Anzahl menschlicher Schmerzzustände der modernen  Zivilisation. Deren Ursachenforschung gestalten sich gemäß großer, interkultureller und sozialer Unterschiede vielschichtig, ihre Behandlung und vor allem die Prävention vielfältig und kostenintensiv. Damit stellen sie eine enorme  Herausforderung für jedes Gesundheitssystem dar.

Ein Teil dieser Schmerzen kann mit interventionellen Techniken präzise diagnostiziert und therapiert werden. Hierfür gibt es bereits international anerkannte Standards, die von der International Spine Intervention Society (ISIS) mit Sitz in Kentfield/ Kalifornien maßgeblich mitgestaltet und in den „Practice Guidelines – Spinal Diagnostic& Treatment Procedures“ 2004  veröffentlicht worden sind.

Es ist ein erklärtes Ziel der GIW die ISIS-Guidelines in Deutschland zu implementieren und an deren Weiterentwicklung mitzuarbeiten, um somit zu einer Standardisierung invasiver Behandlungsmaßnahmen beizutragen. Gemäß der hohen Prävalenz dieser Schmerzen und der damit verbundenen, rasant zunehmenden, teilweise scheininnovativen Entwicklung neuer Verfahren, setzt sich die Gesellschaft  an der Seite von ISIS zusätzlich dafür ein, diese zunächst in dafür qualifizierten Zentren zu evaluieren. Somit verfolgt sie auch das Bestreben, deren unkontrollierte Ausbreitung zum Wohle der Patienten einzudämmen.