Fluoroskopische Diagnostik und Radiofrequenzläsionen bei Facettgelenkschmerzen

Bruno Kniesel


Das heutige Wissen über diese drei Schlüsselaspekte der Radiofrequenzläsionen an der Wirbelsäule hat sich so verfeinert und zu solch konkreten Anwendungsanleitungen geführt (14), dass bei deren Beibehaltung diese Behandlungsmöglichkeit chronischer Facettgelenkschmerzen zu Recht als die bestevaluierte ablative Maßnahme in der Wirbelsäulenschmerztherapie angesehen werden kann. Betrachtet man die Prävalenz dieser Schmerzen an der LWS (15- 36%) (15,16) und HWS (36- 60%) (17,18) so sind hiervon ca. die Hälfte der Patienten von diesen weitergeleiteten, nichtradikulären („referred pain“) Wirbelsäulenschmerzen betroffen. Dabei ist der Anteil an thorakalen Facettgelenkschmerzen wegen ungenügender wissenschaftlicher Datenlage noch nicht berücksichtigt. Obgleich der konservativ- multimodalen Behandlungsstrategie hierbei zu Recht der Vorrang gebührt, verbleibt ein nicht unerheblicher Patiententeil, der bei Therapieresistenz mit Radiofrequenzläsionen behandelt werden kann und sollte.

 

Den vollständigen Artikel können Sie sich nachfolgend als PDF downloaden.

Fluoroskopische_Diagnostik_und_Radiofrequenzneurotomie_bei_Facettengelenksschmerzen.pdf

 

zurück zur Seite GIW für Ärzte